So war der Frauentag 2026 in Bobingen: Der Hauptvortrag von Kina Yakimova kam sehr gut an.

Den Mut haben, immer das Positive zu sehen

 

Ein Tag von Frauen für Frauen: In der Bobinger Singoldhalle trafen sich zum offiziellen Weltfrauentag weit über 600 Frauen um sich zu unterhalten, Vorträgen zu lauschen und durch die Stände im Foyer zu bummeln.

Auf großes Interesse stieß die Rednerin des Leitvortrages, Kina Yakimova. Der große Saal war beinahe komplett besetzt. Yakimova, die bei einer Sepsis den rechten Arm und beide Beine verloren hat, schaffte es, den Anwesenden ein fröhliches, leidenschaftliches Lebensbild zu vermitteln. „Ich darf leben und wie ich lebe, bestimme ich selbst“, sagte sie. „Natürlich kann ich auf das schauen, was mir fehlt. Ich kann aber auch auf das schauen, was ich habe. Und dann geht es mir gut.“ Sehr emotional und eindrucksvoll berichtete Kina Yakimova von den Herausforderungen, denen sie sich stellen musste, und machte Mut, stets das Positive zu sehen – auch wenn das nicht immer leicht fällt. Beeindruckt waren die Besucherinnen von Yakimovas Kraft und innerer Stärke. Besuchermagnet war auch der Vortrag von Theresia Zettler „Wie Stallgeruch zur Stärke wird“, in dem sie über ihre persönlichen Lebenserfahrungen sprach.

 

Neue Denkansätze gewonnen

Groß war auch das Angebot in den Nebenräumen: Ob Autorenlesungen von Gudrun Grägel oder Ulrike Vögl, Tipps zur Frauengesundheit und Ernährung, entspannendes Yoga oder eine „Schokomeditation“, die Teilnehmerinnen lobten das abwechslungsreiche Angebot. Barbara Maier aus Königsbrunn besuchte den Bobinger Frauentag schon zum zweiten Mal: „Schon im letzten Jahr habe ich so viel für mich mitgenommen, da hab‘ ich mir gleich fest vorgenommen, auch heuer wieder dabei zu sein“, erklärte sie. Besonders gut gefällt ihr die bunte Mischung an Vorträgen und Workshops. „Da kann ich mir genau heraus suchen, was ich hören oder machen will.“ Auch der Leitvortrag habe ihr sehr gut gefallen und ihr neue Denkansätze gegeben. „Ich habe mir fest vorgenommen, stressige Situationen künftig positiver zu sehen.“

 

Buntes Angebot

Neue Kräfte sammeln konnten die Besucherinnen beim großartigen Büfett der Frauengruppe der Hicret Moschee in Bobingen oder bei einem Glas türkischen Tee. Auch ein Bummel durch die Verkaufs- und Informationsstände im Foyer lohnte sich. Dort gab es nicht nur Bücher und Blumen, sondern auch Töpferwaren, Mode und allerhand Dekoratives. Leckereien vom Bauernhof rundeten das Angebot ab. Die Besucherinnen jedenfalls zogen ein positives Fazit vom Bobinger Frauentag. Hinausgetragen von den Gute-Nacht-Geschichten von Margrit Horsche und Pfarrer Peter Lukas lag ein Nachmittag hinter ihnen, der ganz den Frauen gewidmet war.

Viel los war beim Frauentag, der ein buntes Programm bot.

Foto: Anja Fischer

Quelle
https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/kina-yakimova-berichtete-beim-bobinger-frauentag-von-ihrem-schicksal-und-versuchte-anderen-mut-zu-machen-113675853

 

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